Pressebereich Angelika Winzig

09.10.2019

Handelsdisput darf nicht auf Rücken der heimischen Betriebe ausgetragen werden

Braucht konstruktive Lösung im Sinne unserer Wirtschaft

 

„Es kann und darf nicht sein, dass ein Streit zwischen zwei Flugzeugherstellern auf dem Rücken der europäischen Klein und Mittel-Unternehmen im Zuliefererbereich aber auch der Landwirtschaft ausgetragen wird“,

betont Europaabgeordnete Angelika Winzig heute im Plenum anlässlich einer Debatte zu den amerikanischen Strafzöllen. Von den Strafzöllen sollen Flugzeuge sowie Industrie- und Agrarprodukte aus allen EU-Ländern in einem Umfang von 7,5 Milliarden Dollar (6,8 Mrd. Euro) betroffen sein.

Die Gründe für den Handelsdisput liegen im Jahr 2004. Die damals beanstandeten Subventionen für Airbus wurden allerdings längst eingestellt.

„Ein gegenseitiges Hochlizitieren von Strafzöllen auf Grund einer Angelegenheit, die der Vergangenheit angehört und deren Gründe nicht mehr vorliegen, ist fahrlässig und nicht zielführend“,

so Winzig.

Besonders betroffen wäre Deutschland, mit gerechneten Exportverlusten von bis zu 2 Mrd. Euro jährlich.

„Da Deutschland ein wichtiger Zuliefermarkt für viele andere europäische Mitgliedstaaten ist, könnte dies eine gefährliche Kettenreaktion auslösen“,

mahnt Winzig.

Wichtig sei es, diesen Disput nicht eskalieren zu lassen und die Kommunikation mit den USA nicht aufzugeben.

„Ich appelliere an die Kommission sowohl im Rahmen der WTO Klarheit zu schaffen und die Gespräche mit den USA fortzuführen für eine konstruktive Win-Win-Lösung, im Sinne unserer Wirtschaft und unseres Standorts“,

so Winzig abschließend.

19.09.2019

8,15 Mio. Euro an EU-Hilfen nach Unwetterkatastrophen für Österreich

Zum Wiederaufbau nach schweren Unwettern in Kärnten und Osttirol 2018

Straßburg/Lienz (APA) –
Das EU-Parlament hat am Dienstag in Straßburg die Ausschüttung von 8,15 Millionen Euro aus dem EU-Solidaritätsfonds an Österreich genehmigt. Damit soll der Wiederaufbau nach den Überschwemmungen, Muren und Stromausfällen nach schweren Unwettern in Kärnten und Osttirol vergangenes Jahr unterstützt werden. Europaabgeordnete von ÖVP, SPÖ und Grünen begrüßten den Beschluss.
Dies sei ein
„schönes Beispiel für europäische Solidarität und Zusammenhalt“,
betonte die ÖVP-Europaabgeordnete Angelika Winzig. Schon in der Vergangenheit habe die EU Österreich mit insgesamt bereits mehr als 170 Millionen Euro nach Unwetterkatastrophen aus dem Solidaritätsfonds unterstützt. „Das ist ein starkes Symbol der Menschlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Dafür steht die EU“, so Winzig.
Als „gelebte Solidarität“ bezeichnete der SPÖ-Europaabgeordneter Günther Sidl die Zahlungen. „In Österreich haben die Unwetter besonders in Kärnten und Osttirol ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Durch Murenabgänge und Überschwemmungen ist ein Millionenschaden entstanden“, so Sidl. Die Gelder aus dem Solidaritätsfonds seien „ein schönes Signal, dass in Notsituationen kein Mitgliedsland alleine gelassen werden soll.“
Auch die Grüne EU-Abgeordnete Monika Vana begrüßte die Ausschüttung der EU-Gelder zur Beseitigung der Flutschäden in Kärnten und Osttirol. „Bei dieser Regionalförderung erleben wir die europäische Solidarität“, zeigte sie sich erfreut.

(Schluss) mhh/kra

APA0326 2019-09-18/13:57

181357 Sep 19

18.09.2019

Winzig und Bernhuber begrüßen mehr Geld für Erasmus+

Winzig: „Jetzt in Zukunftsthemen investieren“/Bernhuber: „Großer Erfolg für alle jungen Europäer“

Wien (OTS) –

„Um die Wettbewerbsfähigkeit der EU langfristig zu stärken, müssen wir schon jetzt in wichtige Zukunftsthemen wie Bildung und Forschung investieren. Die Erhöhung der Mittel für Erasmus+, das erfolgreiche Austauschprogramm für junge Menschen, ist ein wichtiger Schritt“,

sagt die Europaabgeordnete Angelika Winzig, die sich im Budgetausschuss des Europaparlaments dafür eingesetzt hat. Das Europaparlament beschließt heute Mittag die Aufstockung des Erasmus-Programms für heuer um 20 Millionen Euro und der EU-Forschungsförderungen „Horizont 2020“ um 80 Millionen Euro.

„Erasmus ist das Vorzeigeprojekt der Europäischen Union und die die Erhöhung des Budgets ein großer Erfolg für alle jungen Europäer“,

sagt der ÖVP-Europaabgeordnete Alexander Bernhuber, der das Erasmus-Programm im Kulturausschuss des Europaparlaments inhaltlich betreut.

„Auch ich selbst hatte Dank Erasmus die Chance auf ein Praktikum in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Dänemark und konnte dadurch wertvolle Erfahrungen sammeln.“

„Seit 2014 sind mehr als 95.000 junge Menschen aus Österreich in den Genuss einer Förderung durch das EU-Programm gekommen. Damit geben wir Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Lehrlingen, Jungunternehmerinnen und -unternehmern die Möglichkeit, im Ausland wichtige Erfahrungen zu sammeln und sich Netzwerke für die Zukunft aufzubauen. Das wirkt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt aus“,

so Winzig.

„Als junger Landwirt freue ich mich besonders darüber, dass in Österreich jährlich rund 350 Landjugendmitglieder Erasmus nutzen, um ein landwirtschaftliches Auslandspraktikum zu machen. Mit der Budgeterhöhung haben jetzt noch mehr junge Leute die Chance auf einen Auslandsaufenthalt mit Unterstützung der Europäischen Union“,

schließt Bernhuber.

100 Millionen mehr für Bildung und Forschung beschlossen

ERASMUS und HORIZON 2020 erhalten mehr Budget

 

Der Budgetausschuss des Europaparlaments hat heute 100 Millionen Euro mehr für die Zukunftsthemen Bildung und Forschung beschlossen.

„Das ist eine wichtige Maßnahme besonders für junge Menschen in Ausbildung, aber auch für die Wirtschaft und Umwelt“,

betont die EU-Abgeordnete Angelika Winzig, die sich federführend für die Erhöhung eingesetzt hat. 20 Millionen davon betreffen das Ausbildungsprogramm ERASMUS, an dem Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Lehrlinge und Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern teilnehmen können. Das Forschungsprogramm HORIZON 2020 wird mit zusätzlich 80 Millionen dotiert.

„Dadurch können wir unter anderem auch unsere heimischen Betriebe bei wichtigen Innovationen in den Bereichen Klimaschutz und erneuerbare Energie unterstützen“,

betont Winzig abschließend.