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Auch auf europäischer Ebene hat natürlich der Brand in Moria für massive Diskussion gesorgt und viele Menschen haben mich nach meinem Standpunkt dazu befragt. Ich sage ganz klar: Österreich hilft 365 Tage im Jahr. Seit 2015 hat Österreich mehr 119.000 Schutzgewährungen für Flüchtlinge erteilt. Damit liegen wir europaweit an dritter Stelle, bei der Anzahl der aufgenommenen Kinder sogar an zweiter Stelle. Und schon vor dem verheerenden Brand hat Österreich mit Hilfslieferungen und finanziellen Mitteln in Griechenland unterstützt.

Parallel zu nationalen Anstrengungen, braucht es aber auch einen einheitlichen europäischen Ansatz. Vergangene Woche hat Kommissionspräsidenten Von der Leyen dazu ein neues Flüchtlingsabkommen präsentiert. Positiv sehe ich hier, dass ein Schwerpunkt auf die verstärkte Kooperation mit Drittstaaten aber auch die gezielte Hilfe vor Ort gelegt wird. Denn um Migrationsmotive zu minimieren und den Menschen in den Herkunftsländern zu helfen, braucht es eine enge Abstimmung mit und Anreizsysteme für die Drittstaaten mit einem klaren Fokus auf Ausbildung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Zudem wird die EU die Agentur FRONTEX stärken, um seine Außengrenzen besser zu schützen und die Asylverfahren zu beschleunigen. Das schafft mehr Klarheit und entlastet die Grenzländer.

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À bientôt, Angelika Winzig

Europastunde im Nationalrat

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